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Stadtwerke sorgen fürs Fernsehen

Anbieter für alle gewobau-Mieter/Glasfasernetz verdichtet sich immer mehr
Was mit der Vertragsunterzeichnung im September 2013 besiegelt wurde, wird nun zum 1. Januar 2016 in die letzte Umsetzungsphase gehen. Alle Wohnungen der gewobau werden von diesem Termin an von den Stadtwerken Rüsselsheim mit Fernsehsignalen versorgt. Damit ist zugleich die Kooperation der gewobau mit dem bisherigen Fernsehversorger beendet.

Gemeinsamer Vertrag sichert schnelle Vervollständigung
Die Stadtwerke sicherten in dem Vertrag zu, dass sie nach und nach alle Wohnhäuser der gewobau mit Glasfaser versorgen werden. Die gewobau wiederum verpflichtete sich, in allen Häusern, die sie modernisiert oder neu baut, die Glasfaser bis in die Wohnungen der Mieter zu verlegen. Mit dem Vertrag gehen beide kommunale Unternehmen ein starkes Bündnis für den stufenweisen Ausbau des hochmodernen Glasfasernetzes ein, das der Stadt Rüsselsheim am Main eine Vorrangstellung in der Region auf diesem Gebiet bringen wird.

Bereits seit 2014 liefert das Glasfasernetz der Stadtwerke das Fernsehprogramm für die Mieter von 2.000 gewobau-Wohnungen, vor allem im Dicken Busch und im Hasengrund.

Anschluss erfolgt sukzessive im ersten Halbjahr 2016
Auch wenn die Stadtwerke ab 1. Januar 2016 für das TV-Programm in allen gewobau-Wohnungen zuständig sind, erfolgt die technische Umstellung auf die Glasfaser sukzessive im ersten Halbjahr. Bis diese Umstellung abgeschlossen ist, werden die Wohnungen über die bisherigen Kabelempfangsstationen mit TV versorgt.

Der Zeitplan der Stadtwerke sieht vor, dass die letzten Wohnungen und Gebäude im Stadtteil Dicker Busch I im Januar 2016 ans Glasfaser-TV angeschlossen werden. Im Februar und März folgen die Wohnungen in Haßloch-Nord, im Frühjahr das Berliner Viertel und im Sommer 2016 der Bezirk Eichengrund und die Böllenseesiedlung. Dann werden 5.000 Wohnungen über das Glasfasernetz und 1.300 Wohnungen, die nicht direkt am Glasfasernetz liegen, über die Kabelempfangsstationen mit Fernsehsignalen versorgt. Zu den gewobau-Wohngebäuden in Königstädten und Bauschheim werden vor 2018 keine Glasfaserleitungen geführt.

Die Kosten für die über 80 Fernsehprogramme, die für die gewobau-Mieter zur Verfügung stehen, werden über die Betriebskosten mit der Miete abgerechnet – günstiger übrigens als zuvor. Zusätzlich bieten die Stadtwerke Pay-TV-Pakete, mit denen die gewobau-Mieter die Möglichkeit haben auch fremdsprachige Fernsehsender empfangen. Diese Pakete können ab sofort in den Kundenzentren der Stadtwerke bestellt werden.

Stadtwerke und gewobau setzen gemeinsam auf Glasfaser
Immer mehr Daten, immer mehr Anwendungen, immer mehr Nutzer: Die Kapazitäten des klassischen Telekommunikationsnetzes aus Kupfer stoßen an ihre Grenzen. „Deshalb möchten wir, dass unsere Mieter nun bald mit der Ausbaustufe der Glasfaser Zugang zu superschnellem Internet und komfortablem Telefonieren erhalten“, so Torsten Regenstein, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wohnen und Bauen (gewobau). Die Mieter können direkt mit den Stadtwerken einen Vertrag über die Nutzung von Internet und Telefon abschließen. „Vorteil für die Nutzer: Es entstehen für das Internet im Glasfasernetz keine Leistungsverluste in Spitzenzeiten.“

Mehrwert für die Mieter
„Mit der gewobau haben wir einen sehr verlässlichen Partner, der den Ausbau der Glasfaser wesentlich unterstützt und fördert“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer. „Die finale Umstellung der gewobau-Wohnungen auf Glasfaser-TV erhöht noch einmal die schnelle Taktung des Glasfaserausbaus im Stadtgebiet, von dem letztlich alle Einwohner profitieren.“